lau und legal

DER PALAST FÜR ZUHAUSE

hast du es wiedermal nicht geschafft hat, dich nachts aus dem bett zu zerren, um auf dem dritten im rockpalast eine konzertaufzeichnung zu sehen? kein Problem. abhilfe schafft rockpalasttv - lau und legel im netz. die auswahl der konzerte, die nun jederzeit und überall zu sehen sind, ist zwar noch recht begrenzt; dennoch sind einige schöne perlen dabei. wem die konzerte noch nicht reichen, der kann sich zudem auch einige festival-dokus ansehen.
fazit: der ansatz ist gut, auf eine erweiterung des angebots ist zu hoffen. rockpalasttv ist durch das magere angebot keine alternative zu fabchannel; aber es ist eine bereicherung.

WIEDER EIN KONZERT IN AMSTERDAM UND DU WARST NICHT DABEI - KEIN PROBLEM

abhilfe schafft in diesem fall das niederländische musikportal fabchannel. auf dessen homepage hast du die möglichkeit exklusive auftritte verschiedener bands und solo-künstler online anzusehen, ohne dich in die kriminalität zu stürzen. dabei handelt es sich um gestreamte gigs der kulturzentren paradiso und melkweg – direkt aus amsterdam.
die mehrfach ausgezeichnete homepage stellt heute über 800 konzerte (mit einem archiv bis zum jahr 2002) zum entspannten onlinegenuss bereit. mit dabei sind unter anderem: jimmy eat world, kula shaker, paul weller & steve cradock, nada surf, das pop, bloc party und viele mehr - entdeckt es selbst!

Hail to the Thief - es lebe der Musikdownload!

Wer es noch nicht gelesen hat, in der online Ausgabe der Zeit ist heute ein Artikel über Radioheads neues Vermarktungsmodell zu finden. Im Oktober hatte die Band ja bereits ihr neues Album für umsonst und völlig kostenfrei auf der eigenen Internetseite zum Download bereitsgestellt. Zum Abschluss der Aktion hier also noch einmal ein kleines Resumee.

Die große Frage bleibt nämlich, ob dieses Modell die geforderte Freiheit von der Musikindustrie mit sich bringt oder nur den ganz Großen zu noch mehr Ruhm verhilft. Wenn sich z.B. Josh Homme von den Queens of the Stone Age positiv für die Idee dahinter ausspricht, aber seiner eigenen Band nicht die nötig Populariät zugesteht, um mit dem neuen wirtschaflichen Konzept die sprichwörtlichen Brötchen zu verdienen.

Außerdem: war das ganze dann vielleicht doch nur ein cleverer Marketing Coup? Man will dem lieben Thom York ja nichts unterstellen, so erfreut er die Massen rückblickend doch immer wieder mit subversiven Ideen. Allerdings kann nach Beendigung der Aktion das Album mit allerlei Schnick-Schnack (Vinyl, Lyrik Booklet etc.) für teures Geld eingekauft werden. Natürlich weist Herr York jegliche Hintergedanken weit von sich.

Für die Band von nebenan die auf ein Leben voller Bling-Bling oder wenigstens auf treue Anerkennung hofft, bleibt indes der Umweg über ein Label und die "normale" Vermarktung nicht aus. Die wenigen Ausnahmen bestätigen hier doch eher (noch) die Regel.

seattle

wir sind hier nicht in seattle, dirk.

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